Logopädieausbildung

An der Hochschule Windesheim in Zwolle (Niederlanden) absolvierte ich mein Logopädiestudium von 1999- 2003. Währenddessen konnte ich Erfahrungen bei dem Gemeinschaftlichen Gesundheitsamt der Region Overijssel (NL) sowie in der geriatrischen Abteilung und der Akutabteilung der Rehabilitationsklink Bad Salzdetfurth (Niedersachsen) sammeln.

Die Fachhochschulausbildung  schloss ich- nach einer Diplomarbeit über das Thema „Dysphagieproblematik innerhalb der Logopädieausbildung“ - mit dem Titel Bachelor of Health Care (baccalaureus) ab.

Langjährige praktische Erfahrungen in der Therapie von kindlichen sowie erworbenen neurologischen Sprech- und Sprachstörungen als auch in den weiteren logopädischen Gebieten konnte ich im Laufe meiner Berufsausübung sammeln.

Diplomierte Legasthenietrainerin

Berufsbegleitend folgte ich einem Fernstudium zur Diplomierten Legasthenietrainerin über den Ersten Österreichischen Dachverband Legasthenie (EÖDL). Dieser bildet in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Landesverband Legasthenie (KLL), beides gemeinnützige Verbände, und dem Dyslexia Research Center seit vielen Jahren internationale Legastheniespezialisten aus.

Das EÖDL-Diplom zum diplomierten Legasthenietrainer ist eine verbriefte Bestätigung, die von einer anerkannten und geschätzten Institution vergeben wird. Das Fernstudium ist zugelassen von der staatlichen deutschen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) unter der Nummer 662901 und entspricht allen inhaltlichen und formellen Kriterien. Die Institution ist EFQM (European Foundation for Quality Management) zertifiziert und akkreditiert.

Lerntherapeutin

Zusätzlich zum Fernstudium habe ich eine zertifizierte Weiterbildung zur Lerntherapeutin für die gezielte und erfolgreiche Förderung von Kindern mit Lese- Rechtschreibschwierigkeiten absolviert.

Therapeutische Konzepte und Förderprogramme orientieren sich an Lehrinhalten und Vorgaben folgender Institutionen:

Bundesverband Legasthenie Hannover

Deutsche Gesellschaft für Neurolinguistisches Programmieren Hamburg/ München

Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e.V. Köln

Niedersächsischer Arbeitskreis Kinder- und Jugendpsychiatrie Göttingen

Inhalte sind unter anderem die systemische Perspektive von Lernstörungen (Entstehung von Lernstörungen, kalibrierte Interaktionsmuster, Problembereiche im Überblick, Rechtsgrundlagen);

Diagnostik von Lese- und Rechtschreibstörungen (Lernvoraussetzungen, Entwicklungstests, Schulleistungstests);

Förder- und Therapiekonzepte lerntherapeutische Standardmethoden (Trainingsprogramme zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache, mehrdimensionale Lese- und Rechtschreibförderung, lautgetreue Rechtschreibförderung);

NLP & Rechtschreibtherapie (Einführung in das Neurolinguistische Programmieren, lerntherapeutische Anwendung von NLP- Rechtschreibstrategien);

Psychotherapeutische Methoden (Aufmerksamkeits- und Strategietraining, Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes);Beratung

Weitere Ausbildung:

LRS-Therapeutin nach Reuter-Liehr

Inzwischen bin ich von dem Konzept zur Therapie von Lese-/Rechtschreibstörungen nach C. Reuter-Liehr überzeugt und therapiere seit 2010 nach diesem Konzept auch unter Supervision bei Frau C. Reuter-Liehr.

  1. -Therapierelevante Diagnostik der Lese-/und Rechtschreibprobleme

  2. -gezielte individuelle Therapieplanung

  3. -sprachsysthematisches Helfen mit steigendem Schwierigkeitsgrad

  4. -Training von hilfreichen Lese-/Rechtschreibstrategien

  5. -unter Integration sensomotorisch orientierter Methoden

  6. (Lautgebärden, rhythmisches Syllabieren)