Fachtherapeutin Laryngektomie

(Verein zur Förderung der Stimmtherapie nach Laryngektomie e.V.

Der Kurs steht zwischen der Schirmherrschaft der Friedrich-Schiller-Universität, Jena und der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Priv. Doz. Dr.med. S. Koscielny, sowie der C.G.Carus Universitätsklinik, Dresden und der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Professor Dr. med. R. Müller.

Der Intensivkurs wird nach der Methode von Frau Professor Shirley J. Salmon aus den USA durchgeführt, neben wissenschaftlichen Vorträgen steht im Vordergrund die Arbeit mit den Laryngektomierten.

In einer bestandenen Abschlussprüfung wurde ein zertifizierter Qualifizierungsnachweis abgelegt.

 

TAKTKIN® 

(Dipl. Logopädin, Lehrlogopädin, PROMT Instruktorin Beate Birner-Janusch)

Ansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen

TAKTKIN® ist ein Therapieansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen wie Dysarthrien und Sprechapraxien. Es handel sich um die deutsche Fassung und Weiterentwicklung des PROMPT Systems (Prompts for Restructuring Oral Muscular Phonetics Targets).

Durch die taktile Manipulation der Therapeutin an der Gesichts- und Sprechmuskulatur des/ der Betroffenen werden Artikulationshilfen zum Auffinden von Artikulationsstelle, -art und –modus gegeben. Diese Hilfen können je nach Störungsausmaß von der Laut- bis hin zur Satzebene eingesetzt werden. Hinweisreize können in Art, Ausmaß und Häufigkeit den Getroffenen dynamisch angepasst werden.

Stottertherapie im Kindesalter

(Dipl. Logopädin P. Sandrieser & Lehrlogopäde P. Schneider)

Das Seminar „Stottertherapie im Kindesalter“ umfasst Theorie, Diagnostik und die Therapie stotternder Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren.

Das Therapiekonzept beruht auf dem Modell von Fähigkeiten und Anforderungen (C.W. Starkweather) und beinhaltet die direkte Arbeit am Symptom, wie sie von C. Dell vorgeschlagen wird. Das dreiteilige Therapiekonzept umfasst die therapeutische Arbeit in den Bereichen Stottersymptomatik, Begleitverhalten und psychische Reaktionen auf das Stottern.

Während des Seminars konnte man das Konzept KIDS (Kinder dürfen Stottern) für Kinder von 6-12 Jahren und Mini-KIDS für Kinder von 2-5 Jahren mit den unterschiedlichen Therapie-Elementen kennenlernen. Hinzukommen die Organisation und Durchführung von Elterngruppen und die Einbeziehung der Eltern in die individuelle Therapie, aber auch die Elternberatung ohne Therapie des Kindes.


Stottertherapie bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

(Holger Pruß, Dipl. Sprachheilpädagoge, Stottertherapeut)

Der Fortbildung liegt das Konzept der Bonner Stottertherapie zugrunde, dass die Weiterentwicklung und Integration der bewährtesten Ansätze der Therapie des Stotterns bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vollzieht.

Inhalte:

Effektive psychotherapeutische Maßnahmen zum Abbau von Angst/ Scham und Vermeidung

Abbau der Sekundärsymptomatik

Flüssige Techniken zur Kontrolle von Stotterereignissen

Umfassendes Konzept zum erfolgreichen Transfer der Therapieinhalte in den Alltag

Anregungen zur Optimierung des ambulanten Rahmens


Pragmatische Aphasietherapie mit der PACE- Methode

(Dipl. Logopäde R. Bongartz)

In der PACE- Therapie lernen Aphasiker in der Konsolidierungsphase der Aphasietherapie, ihre verbliebenen verbalen und nonverbalen Fähigkeiten für die kommunikative Verständigung effektiver zu nutzen.

 

NF!T Neurofunktionstherapie

(Elke Rogge, Logopädin und Päpki®-Therapeutin)

Neurofunktions!therapie für den Mund:

Bahnende bzw. korrigierende Übungen zu allen mundmotorischen Funktionen (Atmen, Saugen, Kauen, Schlucken, Zungenbewegungen). Die Therapie in diesem Bereich ist besonders wirkungsvoll bei hartnäckigen Sigmatismen, Fehlokklusionen und Mundatmer.

Gut einsetzbar sind die Vorübungen die bei schwer- und schwerstbehinderten Kindern (oder normalen Kindern ab Geburt) und Erwachsenen für eine deutliche Verbesserung der taktil-kinästhetischen Empfindungen und der Tonisierung im oro-facialen Bereich sorgt.

Viele Malokklusionen (Zahnfehlstellungen) können allein mit diesen Übungen vollständig und dauerhaft behoben werden.


Neurofunktions!therapie für die Augen:

umfasst Übungen, mit denen einer fehlerhaften Entwicklung der Augen entgegengewirkt oder die Augenmotorik verbessert werden kann, z.B. bei Problemen der Blickfolgebewegungen („Lese- und Schreibprobleme“ können darin begründet sein).

 

Neurofunktions!therapie für den Körper:

Körperübungen, die auf den wesentlichen Schritten der Grobmotorik basiert.

Die Therapie in diesem Bereich soll z.B. besonders hilfreich sein, bei Kindern mit Grammatikproblemen, bei Auffälligkeiten im Sprechablauf und natürlich bei allen motorischen Auffälligkeiten.

 

Neurofunktions!therapie für die Hände:

Zur Entwicklung der motorischen Handfunktionen werden  Übungen ausgeführt.


„LOS- Logopädisch orientierte Sprachförderung im Alltag“

(dbl)

Sprachförderung ist nicht gleich Sprachtherapie. Aber Maßnahmen der Sprachförderung können vom Fachwissen der Logopädie profitieren. Ausgehend von dieser Überlegung ist im dbl (deutscher Bundesverband für Logopädie) ein Konzept erarbeitet worden, dass Logopädinnen bei der Vorbereitung und Durchführung von Erzieherinnenfortbildungen zum Thema Sprachförderung unterstützen will.