Lallen = erste Vokale, Schreilaute

Laute verdoppeln (ma-ma, pa-pa)

Nachsprechversuche und etwas Sprachverständnis  

Erste Wörter

Zweiwortsätze „da Mama“ Erweiterung des Wortschatzes, Bildung von Konsonanten und ihre Verbindungen. Anfänglich

werden Laute gebildet, die gut abzusehen sind (z.B. p, b, m, l und die Vokale a, e, i, o, u    

Mehrwortsätze „heute zu Oma gehen“

Grammatikalisch richtige Sätze, Aussprache manchmal noch fehlerhaft

Spracherwerb abgeschlossen, Grundschulreife



Sprachentwicklung         

Ab dem 2. Monat                                       

Ab dem 6. Monat                                       

Ab dem 8. Monat                                                                                                

Ab 1. Jahr                                                

Mit 1,5-2 Jahren


Ab 2,5-4 Jahre


Mit 3 Jahren    

Ab 4 Jahren

Mit 7 Jahren


Die normale Sprachentwicklung sollte mit 4 - 5 Jahren abgeschlossen sein.

Das bedeutet, dass ein Kind in der Lage ist alle Laute richtig auszusprechen, dass es Sätze mit einfacher Grammatik bilden kann und einen kindgemäßen Wortschatz besitzt. Von einer Sprachentwicklungsverzögerung spricht man, wenn der zeitliche Ablauf der normalen Sprachentwicklung verzögert eintritt.

Sprechen im 2.+ 3. Lebensjahr
Das kleine Echo an Ihrer Seite überrascht Sie nahezu im Wochenrhythmus mit hörbaren Fortschritten: Nach „Mama“ oder „Wau-Wau“ wird es bald konkreter: „Oma gehn“, „Auto haben“...
Es geht mit Riesenschritten voran: Das erste Wort Ihres Kindes, dass Sie wahrscheinlich im 12.-14. Monat zweifelsfrei identifizieren können, ist nur der Startschuss. Wenn Ihr kleiner Junge dann ein wenig „maulfauler“ ist als seine gleichaltrigen Geschlechtsgenossinnen, können Sie ihm das nachsehen: Mädchen reden durchschnittlich früher und mehr als Jungen.

Zeitgleich mit der Sprachentwicklung trainieren die Kinder ihre soziale Kompetenz. Im zweiten Lebensjahr üben sie sich im Multitasking: Sie konzentrieren sich abwechselnd auf eine Person und einen Gegenstand. Der Gegenstand gewinnt ihre Aufmerksamkeit, wenn sich eine Bezugsperson intensiv damit beschäftigt: Und so ist es auch mit den Sätzen, die die Erwachsenen benutzen: Sie sind der Fundus, aus dem sich die Kleinen bedienen: „Jetzt werden wir zu Oma gehen .“ – „Oma gehn!“ „Jetzt wollen wir dir mal die Zähnchen putzen.“ – „Kän' 'utzn!“ Ende des 2. Lebensjahr explodiert der kindliche Sprachschatz förmlich: Die Babysprache ("Quak-quak!) hat zunehmend ausgedient, das Kind lernt, die Dinge beim Namen zu nennen: „Ente! Quak-quak!“ – „Ja, das ist die Ente. Die macht Quak-quak!“

Im 3. Lebensjahr

wird die „Geheimsprache“ zwischen Eltern und Kind zunehmend durch „offiziell verständliche“ Satzbrocken ersetzt: „Sanne müüde!“ versteht nun auch die Tante. Besonders gefällt es den Kindern jetzt, wenn Sie mit ihm zusammen Bilderbücher anschauen und ihm daraus vorlesen: Ständige Wiederholung macht den kleinen Meister.

Reagiert Ihr Kind kaum, wenn Sie es rufen, muss das nicht an der beginnenden Trotzphase liegen. Es kann einfach sein , dass Ihr Kind nicht richtig hört. Gutes Hören ist für die Sprachentwicklung aber von entscheidender Bedeutung. Lassen Sie Ihr Kind beim Kinderarzt gründlich untersuchen!
Sprache ist bei uns Menschen ein wichtiges Kommunikationsmittel. Eine normale Sprachentwicklung beginnt etwa im zweiten Lebensmonat mit dem „Lallen“ und ist mit sieben Jahren mit einem abgeschlossenen Spracherwerb abgeschlossen. Wortschatz, Stil, Aussprache und Satzlänge werden mit dem Erwachsenwerden natürlich noch ausgebaut und verfeinert. Die Tabelle oben gibt einen orientierenden Überblick zur Sprachentwicklung der Kinder. Sie ist aus jahrelangen Beobachtungswerten entstanden. Abweichungen sind individuell verschieden und müssen keine Abnormalität darstellen!